…eine göttliche Dokumödie…..
Filmstart am 2. April im Kino

Kurzinhalt:
Bill Maher, der legendäre US- Late-Night-Talker kann es einfach nicht glauben. Wie können rational denkende Menschen ernsthaft glauben, dass sie beim Abendmahl das Blut Christi trinken oder nach dem Märtyrertod Jungfrauen im Jenseits auf sie warten?
Gemeinsam mit Kultregisseur Larry Charles („Borat“) begibt sich Bill Maher auf eine spirituelle Reise der ganz anderen Art. Auf ihrem Kreuzzug durch die Weltreligionen begegnen ihnen Gottesgläubige jeglicher Couleur, ob mit Kamera in der Hand bei der Jesusparade im Freizeitpark, im THC-Rausch in der Cannabis-Kirche, auf dem Petersplatz oder in der Truckerkirche: Bill Maher stellt immer wieder fest, dass es beim Glauben einfach keine Grenzen gibt.
Scharfzüngig und bissig hält er seinen gottesfürchtigen Gesprächspartnern den Spiegel vor und sorgt durch seine herrlich politisch unkoscheren Fragen dafür, dass ihnen das Abendmahl im Halse stecken bleibt…..
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Das schreibt zeit.de über Religulous:
© Getty Images
Der Film nimmt uns mit auf eine wilde Reise durch die halbe Welt. Es beginnt in Mediggo, Israel, dem Ort, wo der Antichrist einmal landen wird. Dann geht es nach Amerika, zu einem Bibelpark, der Dinosaurier auf Noahs Arche zeigt; zu einer südamerikanischen Reinkarnation von Jesus Christus, der predigt, es gebe keine Sünde mehr, deshalb dürften seine Anhänger alles tun, was ihnen Spaß mache; zu einem früheren Schwulen, der von Gott bekehrt wurde, aber immer noch sehr schwul wirkt, und zu einem TV-Prediger, ausgestattet mit Echsenlederschuhen und Goldkettchen, der sagt, er entspräche dem Ebenbild Jesus, der in „feines Leinen“ gekleidet gewesen sei. Zwischendurch filmt Maher im Vatikan. Dort trifft er tatsächlich einen Priester, der ihm bestätigt, was in der Bibel stehe, sei größtenteils Unsinn.
Der Titel des Films ist übrigens ein Wortspiel aus „religious“ (religiös) und „ridiculous“ (lächerlich)
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Prädikat: Sehenswert
Bill Maher: „Sie würden mir zustimmen, selbst wenn 1 Milliarde Menschen etwas glauben, kann es dennoch lächerlich sein?“
Buchautor (Warum wir glauben, was wir glauben) Dr. Newberg: „Aber natürlich, wie wir definieren, was an Religion verrückt oder nicht verrückt ist, hängt letzten Endes davon ab, wie wir Verrücktsein definieren.“
Bill Maher: „Sie sind Senator, es beunruhigt mich, dass Menschen mein Land führen, die ernsthaft an eine sprechende Schlange glauben.“
Senator: „Um in den Senat zu kommen, muss man keinen IQ-Test absolvieren.“
Christin: „Ich werde in den Himmel hochfahren, und dann auf einem weißen Pferd zurückkehren.“
Jose Luis de Jesus Miranda: „Ich bin die Wiederkunft Jesus Christus.“
Trailer (deutsch)
Vielen Dank für die wunderbaren Nicks.
Es bleibt immer noch die Frage, wie gehe ich mit denen um die glauben und gleichzeitig Hass und Angst predigen?
Hier werden wieder nur zwei Fronten aufgebaut.
Eine die aufgeklärten und rationalen Atheisten und die anderen die lächerlichen, verrückten und wahnsinnigen Gottgläubigen.
Da bleibe ich doch lieber bei dem Gebot sich selbst und den Nächsten zu lieben.
Bill Maher gefällt mir sehr gut in seiner lockeren und sympatischen Art. Nur ich habe selten mit einer Milliarde Menschen auf einmal zu tun.
Es kann doch nicht die Aufgabe sein, den Menschen ihren Glauben zu nehmen. Es kann doch nur die Aufgabe lauten ihren Glauben in menschliche und lebensfrohe und bejahende Bahnen zu lenken.